Das vorläufige Aus für die Malbergbahn kam 1979, nach fast 100 Betriebsjahren, wenn auch mit Unterbrechungen.
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Ende - einfach so.
Wir zitieren aus dem Heft des Fördervereins zur Malbergbahn Im Herbst 1979 wurden durch den Technischen Überwachungsverein Mängel festgestellt, worauf der Stadtrat am 18.12.1979 beschloss: “Mit 26 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme beschließt der Stadtrat: Die Malberg-bahn als eine traditionelle Einrichtung der Stadt und Faktor des Fremdenverkehrs ist zu erhalten und soll sobald wie möglcih wieder den Betrieb aufnehmen. Im Hinblick auf den derzeitigen Zustand der gesamten Anlage wird der Betrieb vorerst eingestellt, zumal nach der Zwischenuntersuchung des TÜV eine Erneuerung der Gleisanlage erforderlich ist, um eine Betriebsgenehmigung für die Saison 1980 zu erhalten. Die Verwaltung wird beauftragt, unverzüglich Möglichkeiten aufzu- zeigen, wie eine sinnvolle Betriebsaufnahme wieder erreicht werden kann.” In Anbetracht ihrer technischen Besonderheit bis auf den heutigen Tag wurde die Malbergbahn mit der Veröffentlichung der Rechtsverordnung der Kreisverwaltung Rhein- Lahn im Staatsanzeiger vom 7.12.1981 als Denkmalszone unter Schutz gestellt. Die Malbergbahn hat seither an Wert und Substanz verloren. Eine Wiederinbetriebnahme erscheint unmöglich, wenn hier nicht schnellstens geholfen wird. Die Stillegung der Bahn hat bei der Bevölkerung und Liebhabern der Bahn große Enttäuschung ausgelöst. Die Stadt Bad Ems sah sich mit ihrer beschränkten Finanzkraft bedauerlicherweise nicht in der Lage, die benötigten Finanzmittel zu beschaffen, um diese bedeutungsvolle Bahnanlage wieder funktionsfähig zu machen. Am 22.07.1982 gründeten Emser Bürger den Förderverein “Malberg und Malbergbahn e.V.”
(C) 2012 Förderverein Malbergbahn & Görlitz Stiftung / siehe Impressum
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